
Gaming PC für Resident Evil Requiem – von Entry bis Ultimate
Von flüssigem Full HD bis 4K mit Path Tracing – Resident Evil Requiem so, wie es gemeint ist. Fertig konfiguriert und sofort spielbereit.
Raccoon City ruft – und die erste Frage ist fast immer: Reicht der vorhandene Rechner für Resident Evil Requiem? Zum Laufen: oft ja. Aber zwischen „es läuft" und „es sieht aus wie im Trailer" liegen Welten – und genau da beginnt die interessante Entscheidung.
Resident Evil Requiem ist am 27. Februar 2026 erschienen und führt als FBI-Analystin Grace Ashcroft und als Leon S. Kennedy zurück in den Survival Horror.
Capcom hat die Anforderungen erstaunlich tief angesetzt. Schon eine betagte Einsteiger-Grafikkarte von vor rund sieben Jahren reicht zum Starten. Es gibt allerdings genau eine Stelle, an der ältere Systeme reihenweise durchfallen – und die hat nichts mit der Grafikkarte zu tun.
Damit die Entscheidung leichtfällt, steht hier beides – die offiziellen Systemanforderungen im Klartext und dazu passende Gaming PCs in drei Ausbaustufen: Entry für 1080p, Highend für 1440p und Ultimate für 4K mit Path Tracing. Fertig konfiguriert, aufeinander abgestimmt, sofort spielbereit. Wer lieber selbst zusammenstellt, nutzt den PC Konfigurator.
Resident Evil Requiem - die offiziellen Systemanforderungen
Quelle: offizielle Angaben von Capcom. Erschienen am 27. Februar 2026. Auf Steam zusätzlich mit Denuvo Anti-Tamper.
Reicht mein aktueller PC für Resident Evil Requiem?
Kurz gesagt: erstaunlich oft ja. Resident Evil Requiem läuft auf Capcoms hauseigener RE Engine, die seit Jahren dafür bekannt ist, außergewöhnlich breit zu skalieren – vom betagten Büro-Rechner bis zur Oberklasse. Wer in den letzten Jahren einen Gaming-PC gekauft hat, erfüllt die Vorgaben meist locker.
Es gibt genau einen Punkt, an dem es trotzdem scheitert. Dazu gleich mehr – erst die einzelnen Komponenten der Reihe nach.
Welche CPU reicht wirklich?
Beim Prozessor bleibt Capcom bemerkenswert bescheiden. Die Vorgaben lassen sich problemlos mit Hardware erfüllen, die schon einige Jahre alt ist. Von unten nach oben:
- Minimum – eine ältere Sechskern-CPU der Mittelklasse reicht zum Starten
- Empfohlen – ein etwas kräftigerer Sechskerner der letzten Generationen
- Ober- und Streaming-Klasse – aktuelle Acht- oder Mehrkern-CPUs, idealerweise mit großem Cache
Praktisch heißt das: Die CPU bremst hier selten. Spannend wird sie erst bei zwei Fragen – hohe Bildraten auf einem 144-Hz- oder 240-Hz-Display, oder Streaming nebenher. Dann zahlt sich zusätzlicher Cache aus, wofür AMDs X3D-Modelle gebaut sind. Unsere Builds decken die ganze Spanne ab; der günstigste bringt bereits einen Prozessor mit, der Capcoms Empfehlung erfüllt.


Welche Grafikkarte für welche Auflösung?
Die Grafikkarte entscheidet, wie Requiem aussieht – und die mögliche Spanne ist enorm. Von unten nach oben lässt sich das grob so einordnen:
- Minimum – zum flüssigen Spielen in 1080p ohne Zusatzeffekte
- Empfohlen – Capcoms Richtwert für 1080p bei mittleren Details
- Ober- und Enthusiastenklasse – für 1440p, 4K und die volle Effektpracht
Wichtig dabei: Die niedrigen Richtwerte gelten für klassische Rasterisierung – also für das Spiel ohne die Effekte, die es optisch von der Konkurrenz abheben. Sobald Raytracing oder Path Tracing dazukommt, ändert sich die Rechnung grundlegend. Mehr dazu im Abschnitt Path Tracing und DLSS. Einzelne Grafikkarten führen wir ebenso wie komplette Systeme, sortierbar nach verbauter Grafikkarte.
16 GB oder 32 GB RAM – was ist Pflicht?
Merksatz: 16 GB Arbeitsspeicher sind bei Resident Evil Requiem Pflicht, nicht Empfehlung – und zwar schon im Minimum.
Hier liegt die einzige echte Hürde. Ältere Einsteiger-PCs und die meisten Komplettsysteme aus dem Elektromarkt kamen mit 8 GB. Die fallen komplett durch, egal wie gut die Grafikkarte ist. Von unten nach oben:
- Minimum und Empfehlung – 16 GB, gleichermaßen für den Einstieg wie für flüssiges Spielen
- Komfortabel – 32 GB, spürbar entspannter bei Hintergrundprogrammen und geöffnetem Browser
- Streaming und Content Creation – 32 GB und mehr, wenn parallel aufgenommen oder geschnitten wird
Zwischen DDR4 und DDR5 macht Capcom keinen Unterschied. Beide Standards erfüllen die Vorgabe, solange die Kapazität stimmt – DDR5 ist die modernere Plattform mit der längeren Perspektive, DDR4 die günstigere. Alle Systeme auf dieser Seite bringen mindestens 16 GB mit, die meisten 32 GB.


Brauche ich eine SSD?
Ja – und zwar ohne Ausnahme. 74 GB Installationsgröße sind für einen aktuellen Blockbuster fast schon zurückhaltend. Entscheidend ist aber nicht die Größe, sondern der Datenträger: Capcom setzt eine SSD voraus. Eine klassische Festplatte ist für die Installation nicht vorgesehen. Sinnvoll ist eine M.2-NVMe-SSD als Systemlaufwerk – sie kürzt Ladezeiten spürbar. Bei der Größe von unten nach oben:
- Minimum – 500 GB, wovon Requiem allein rund 74 GB belegt
- Empfohlen – 1 TB, entspannt für eine wachsende Spielebibliothek
- Großzügig – 2 TB und mehr, wenn mehrere Blockbuster gleichzeitig installiert bleiben sollen
Wer Platz für Videos, Aufnahmen oder viele Titel braucht, kombiniert die schnelle NVMe-SSD zusätzlich mit einer größeren Festplatte als Datenlager.
Windows 11 – geht es auch ohne?
Nein. Requiem setzt Windows 11 in der 64-bit-Fassung voraus – ebenfalls schon im Minimum. Windows 10 taucht in den offiziellen Anforderungen nicht auf. Unsere Komplettsysteme gibt es wahlweise mit vorinstalliertem Windows 11 Home; einzelne Lizenzen stehen unter Betriebssysteme.


Kühlung – und warum sie über die Lautstärke entscheidet
In den Systemanforderungen taucht sie nicht auf, für das Spielgefühl ist sie aber entscheidend: die Kühlung. Je mehr Leistung eine Grafikkarte abruft – und Path Tracing ruft eine Menge ab –, desto mehr Abwärme fällt an. Eine gut ausgelegte Kühlung hält die Temperaturen stabil und, fast wichtiger bei einem leisen Horror-Titel, den Geräuschpegel niedrig. Von unten nach oben:
- Einstieg – solide Luftkühlung, ausreichend für die 1080p-Klasse
- Mittelklasse – kräftigere Luftkühler oder kompakte Wasserkühlung für 1440p-Systeme
- Oberklasse – leistungsfähige Wasserkühlung, damit High-End-CPU und -GPU kühl und leise bleiben
Wer von vornherein ein besonders ruhiges System will, findet bei uns Gaming PCs mit Wasserkühlung als fertige Konfiguration.
Das Netzteil – der stille Dienstleister
Auch das Netzteil steht in keiner Anforderungsliste – ohne das passende läuft trotzdem nichts stabil. Es muss alle Komponenten zuverlässig versorgen, mit etwas Reserve nach oben. Grob gestaffelt:
- Einstieg – ein solides Marken-Netzteil mittlerer Leistung genügt für die 1080p-Klasse
- Mittelklasse – mehr Watt und eine höhere Effizienzklasse für kräftigere Grafikkarten
- Oberklasse – reichlich dimensioniert und effizient, damit auch eine Path-Tracing-GPU unter Volllast keine Wünsche offenlässt
Eine höhere Effizienzklasse – erkennbar am 80-PLUS-Label – spart über die Jahre Stromkosten und erzeugt weniger Abwärme. In allen unseren Systemen ist das Netzteil bereits passend zur restlichen Konfiguration ausgewählt.

Path Tracing, DLSS 4 und Reflex – wo aus „läuft" ein „wow" wird
Die Systemanforderungen beantworten nur, ab wann das Spiel startet. Sie sagen nichts darüber, wie gut es aussehen kann. Und genau da wird Requiem zum Ausnahmefall.
Path Tracing. Auf GeForce-RTX-Systemen geht Resident Evil Requiem über klassisches Raytracing hinaus und bietet Path Tracing. Statt einzelne Effekte wie Spiegelungen und Schatten getrennt zu berechnen, simuliert Path Tracing den Weg des Lichts durch die gesamte Szene. Das Ergebnis: Schatten, die mit der Entfernung korrekt weicher werden, mehrfach reflektiertes Licht, Spiegelungen, in denen tatsächlich zu sehen ist, was gerade im Raum passiert. In einem Titel, der fast durchgehend mit Dunkelheit und Taschenlampen arbeitet, verändert das die Atmosphäre spürbar – und ist zugleich die mit Abstand rechenintensivste Einstellung im Menü.
DLSS 4 mit Multi Frame Generation. Damit Path Tracing spielbar bleibt, unterstützt der Titel DLSS 4 mit Multi Frame Generation und DLSS Ray Reconstruction. Letzteres schaltet sich bei aktivem Path Tracing automatisch dazu. Multi Frame Generation bleibt der GeForce-RTX-50-Serie vorbehalten und erzeugt bis zu drei zusätzliche Bilder je konventionell berechnetem Bild; Karten der RTX-40-Serie nutzen die einfache DLSS Frame Generation.
NVIDIA nennt für höchste Details mit Path Tracing, DLSS Ray Reconstruction und vierfacher Multi Frame Generation diese Werte:
- 4K (3840 × 2160): GeForce RTX 5090 über 280 Bilder/s · RTX 5080 knapp 200 Bilder/s
- 1440p (2560 × 1440): GeForce RTX 5090 rund 340 Bilder/s · RTX 5080 und RTX 5070 Ti jeweils über 200 Bilder/s
Das sind Herstellerangaben von NVIDIA, ermittelt mit aktivierter Bildgenerierung. Direkt mit nativ gerenderten Bildraten sind sie nicht vergleichbar. Als Einordnung, welche Klasse für Path Tracing in welcher Auflösung sinnvoll ist, taugen sie trotzdem.
NVIDIA Reflex. Dazu kommt NVIDIA Reflex, das die Verzögerung zwischen Eingabe und Bild verringert; NVIDIA gibt für Resident Evil Requiem eine Reduktion der PC-Latenz um 46 Prozent an.
Welche NVIDIA-Karte fürs Path Tracing? Technisch kann jede GeForce RTX Path Tracing einschalten, flüssig wird es aber erst mit der aktuellen Generation. Für ein flüssiges Path-Tracing-Erlebnis in 1440p oder 4K empfiehlt sich eine GeForce-RTX-50-Karte ab der RTX 5070 Ti aufwärts – ideal RTX 5080 oder RTX 5090. Nur die RTX-50-Serie beherrscht DLSS 4 mit Multi Frame Generation, das Path Tracing erst richtig flüssig macht.
Wichtig: Path Tracing ist in Resident Evil Requiem NVIDIA-exklusiv. Auf AMD-Radeon- und Intel-Arc-Grafikkarten steht es nicht zur Verfügung – dort wird das Spiel klassisch gerastert dargestellt, mit weiterhin sehr guter Bildqualität.
Und mit AMD Radeon? Path Tracing, DLSS und Reflex sind GeForce-Funktionen. Bei einer Radeon-Grafikkarte liegt der Fokus auf klassischer Rasterleistung – und davon bietet die aktuelle Ober- und Enthusiastenklasse mit reichlich Grafikspeicher mehr als genug für 1440p oder 4K bei hohen Details. Wer die volle Path-Tracing-Pracht will, ist bei GeForce RTX besser aufgehoben.
Entry Gaming: flüssig in 1080p
Für alle, die Requiem in Full HD mit hohen Details erleben wollen, ohne Path Tracing. Wichtig ist hier vor allem, dass die 16-GB-Vorgabe steht und eine NVMe-SSD verbaut ist – beides erfüllt. Ein Detail am Rande: Der günstigste Prozessor dieser Klasse ist exakt der, den Capcom empfiehlt, die Grafikleistung liegt mehrere Generationen darüber. Mehr Systeme unter Gaming PC unter 1000 € und unter 1500 €.
Highend Gaming: 1440p mit Luft nach oben
Zielauflösung 2560 × 1440 bei hohen bis maximalen Details, mit Spielraum für zugeschaltete Raytracing-Optionen. 32 GB DDR5 und 1 TB NVMe-Speicher sind hier Standard. Interessant besonders für alle, die nebenher aufnehmen oder streamen. Weitere Systeme unter Gaming PC unter 2000 €.
Ultimate Gaming: 4K, alle Regler rechts
Für den Fall, dass Resident Evil Requiem so aussehen soll, wie es technisch maximal geht: 4K, jede Einstellung auf Anschlag, Path Tracing aktiv, DLSS Ray Reconstruction und Multi Frame Generation zugeschaltet. Dafür braucht es eine Karte der GeForce-RTX-50-Serie, viel Grafikspeicher und einen Prozessor, der die hohen Bildraten liefert. Wer noch weiter oben einsteigen will, findet Systeme mit der GeForce RTX 5090 sowie Gaming PCs mit Wasserkühlung.

Der passende Rahmen: Monitor, Headset und mehr
Ein starker Rechner allein bringt wenig, wenn der Rest nicht mitspielt – bei Requiem mehr als bei den meisten Genres.
Der Monitor entscheidet, ob von der Grafikleistung überhaupt etwas ankommt: Ein 4K-Build an einem Full-HD-Display verschenkt seinen wesentlichen Vorteil. Neben Auflösung und Bildwiederholrate lohnt bei diesem Spiel ein zweiter Blick aufs Kontrastverhalten – wer viel in dunklen Räumen unterwegs ist, merkt schnell, ob ein Panel Schwarz kann oder nur Dunkelgrau.
Beim Ton gilt: Survival Horror lebt vom Richtungshören. Schritte hinter dem Rücken, ein Geräusch aus dem Nebenraum. Ein ordentliches Headset trägt hier mehr zur Wirkung bei als so mancher Grafikregler. Dazu passend: präzise Gaming-Mäuse und Tastaturen.
Nichts Passendes dabei? Im Konfigurator lässt sich der Gaming PC aus kompatiblen Komponenten frei zusammenstellen.
Zum PC KonfiguratorHäufige Fragen zu Resident Evil Requiem und dem passenden PC
Läuft Resident Evil Requiem auf meinem PC?
Wenn der Rechner mindestens 16 GB Arbeitsspeicher, Windows 11 (64-bit), eine SSD und eine Grafikkarte ab GeForce GTX 1660 bzw. Radeon RX 5500 XT hat, läuft das Spiel. Die Anforderungen sind bewusst niedrig gehalten. Der häufigste Stolperstein ist der Arbeitsspeicher.
Wie viel RAM braucht Resident Evil Requiem?
16 GB – und das bereits im Minimum, nicht erst für die empfohlene Konfiguration. 8 GB reichen nicht aus. Für Streaming oder Videobearbeitung nebenher sind 32 GB empfehlenswert.
Brauche ich eine SSD für Resident Evil Requiem?
Ja. Capcom setzt eine SSD voraus, eine klassische Festplatte ist für die Installation nicht vorgesehen. Empfehlenswert ist eine M.2-NVMe-SSD mit mindestens 1 TB, da das Spiel allein rund 74 GB belegt.
Welche Grafikkarte brauche ich für Resident Evil Requiem in 4K?
Für 4K mit hohen Details und Path Tracing empfiehlt sich eine Grafikkarte der aktuellen Oberklasse aus der GeForce-RTX-50-Serie. Sie ermöglicht zusammen mit DLSS 4 und Multi Frame Generation flüssige Bildraten auch bei maximalen Einstellungen. Für 4K ohne Path Tracing genügt bereits eine Karte der oberen Mittelklasse.
Unterstützt Resident Evil Requiem Raytracing und Path Tracing?
Ja. Auf GeForce-RTX-Grafikkarten bietet das Spiel Path Tracing, DLSS 4 mit Multi Frame Generation, DLSS Ray Reconstruction und NVIDIA Reflex. Path Tracing ist die anspruchsvollste Grafikeinstellung und sorgt für besonders realistische Licht- und Schatteneffekte.
Läuft Resident Evil Requiem auf Windows 10?
Die offiziellen Systemanforderungen nennen ausschließlich Windows 11 (64-bit). Windows 10 ist dort nicht aufgeführt.
Brauche ich einen neuen PC oder reicht ein Upgrade?
Häufig genügt ein gezieltes Upgrade – am ehesten beim Arbeitsspeicher auf 16 GB oder bei der SSD. Ob sich das lohnt oder ein neues System sinnvoller ist, hängt vom Alter und der Ausstattung des vorhandenen Rechners ab.
Warum jetzt den Gaming PC bei Nexoc Store kaufen?
In unseren Systemen stecken Markenkomponenten – von den Prozessoren über die Netzteile bis zur Kühlung. Die Konfigurationen sind aufeinander abgestimmt und kommen betriebsbereit an: auspacken, anschließen, spielen.
Wichtiger ist uns aber die Beratung. Wer unsicher ist, welche Stufe zum eigenen Monitor, Budget oder zu den übrigen Spielen passt, ruft uns an. Wir beraten lieber ehrlich, als das teuerste System zu verkaufen – und sagen auch, wenn der vorhandene Rechner ausreicht. Wer in der Nähe wohnt: Unser Ladengeschäft in Dachau hat die Systeme zum Anschauen da. Ab 500 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei.
Und falls keines der fertigen Systeme genau trifft: Im PC Konfigurator lässt sich aus kompatiblen Komponenten frei zusammenstellen.










